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Die Armee der Pharaonen des Neuen Reiches
Dieser noch junge Arbeitskreis befasst sich mit dem Aufbau des ägyptischen Heeres, seiner Bewaffnung und Kampftaktik zur Zeit der 18., 19. und 20. Dynastie, also einer Zeit, in der das ägyptische Reich unter Pharaonen wie den Thutmosiden seine größte Ausdehnung erfuhr oder unter Ramses II. den ersten schriftlich belegten Friedensvertrag der Weltgeschichte aushandelte.
Dazu werden vornehmlich Primärquellen wie die Annalen Thutmosis' III., die verschiedenen Textzeugen und Reliefs zur Kadesch-Schlacht Ramses' II., des Feldzuges Merenptahs gegen die Libyer und die der Seevölkerkriege Ramses' III. zu Rate gezogen, jedoch auch die Interpretationen und Forschungsergebnisser verschiedener Ägyptologen und Militärhistoriker diskutiert.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Ursula Selzer, M.A.
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Ursula Selzer:
Der historische Schwerpunkt meiner Forschungsarbeit liegt auf der Zeit der beginnenden 19. Dynastie, vornehmlich den Kampagnen Sethos' I. bzw. Ramses' II..
Insbesondere im Rahmen meiner Dissertation 'Kadesch-Schlacht und Kriegsethos' beschäftige ich mich mit den Gepflogenheiten der ägyptischen Kriegsführung und Taktik der Armee Ramses' II., mit der er im fünften Jahr seiner Regierung gegen die Heere des Hethiterkönigs Muwatalli II. zog. Diese Begegnung gipfelte in der sog. 'Schlacht von Kadesch' am Orontes (Syrien), die in einem militärischen Patt und mit schweren Verlusten auf beiden Seiten endete.
Dabei gehe ich u.a. folgenden Fragen nach:
Finden sich Hinweise zu einer Art 'Kriegsethos' (Ethos im Sinne von Gewohnheit, Sitte) in ägyptischen bzw. hethitischen Quellen?
Welche Informationen lassen sich aus diesen Quellen extrahieren?
Entsprach der Ablauf der Schlacht von Kadesch den damaligen Gepflogenheiten der Kriegsführung?
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